Samstag, 6. September 2014
Kirschen vs. Bananen
Nachdem unser Bananen-Projekt doch so etwas geruchs- und fliegenartig scheinbar danebenging (die Verkostung steht noch aus – es kann also noch das „Bananen-Wunder“ geben) haben wir uns dazu entschlossen, der kleinen roten Steinfrucht eine Chance zu geben.

Kirschbier …. das erweckt zumindest bei uns Assoziationen mit Belgien & Brüssel … keine Angst, Marken werden nicht genannt. Aber eigentlich (zumindest für unsere Frauen) sehr angenehm im Geschmack. Alleine schon um zu zeigen, dass wir nicht nur „Männer“-Bier brauen, stellten wir uns dieser Herausforderung.

Daher haben wir auf Basis einer „schnöden“ Pils-Extrakt-Dose, einer größeren Menge Kirschsaft sowie Zucker und öbergäriger (wegen der Temperaturen) Trockenhefe ein paar Sud-Liter vor sich hin blubbern lassen. Es war wieder einmal ein Experiment (was im Übrigen leider auch wieder die Obstfliegen schön fanden).
Immerhin war es seltsam anzuschauen, dass sich die Spindel (das Gerät zum messen des Restzuckergehaltes und der Temperatur), nachdem sie abgetaucht und dann 10 sec stehengeblieben war, langsam wieder erhob … und dass bis zur 20% Marke (soviel Zucker war noch nicht einmal am Anfang drin gewesen). Des Rätsels Lösung haben wir dann nach mehrmaligem hartnäckigen „unterstucken“ erkannt … es haben sich unten am Thermometer Luftbläschen gesammelt, die dann die Spindel wieder nach oben getrieben haben. Aber bei der ersten Messung war das Deja-vu mit dem verkorksten Bananenbier wieder da. Immerhin hatten wir diesmal so ein gutes Gefühl am Ende, dass die Flaschen sogar ein "HaSe"-Etikett verdient haben.

... link (0 Kommentare)   ... comment