Montag, 1. September 2014
Kleine Freunde
hasebier, 22:58h
Das Schöne am Bier brauen ist ja, dass man auch manche Tage einfach nur ent-(ge-)spannt schaut, was das Gebräu so macht ohne selbst aktiv werden zu müssen … aber eben auch zu dürfen. Irgendwie ist es dadurch auch so ein kleines … Ohnmachtsgefühl … Du stehst daneben, schaust zu, ohne jetzt noch wirklich etwas machen zu können (wilde Temperaturspielereien mit der Heizung lasse ich mal außen vor – weil am Regler drehen ist eigentlich auch nicht die Erfüllung, außer sich bewegende Quecksilbersäulen beobachten zu dürfen). Alles hängt von kleinen Hefepilzen ab, die durch Blubbs (je grösser die Blubb-Frequenz, umso agiler die kleine Freunde - und in der Zeit der Gärung gibt es keine besseren Freunde) und Schaumkronen zeigen, dass sie gewillt sind Dein Sud-Angebot anzunehmen und mit Dir ein „Brau-Team zu bilden.
Der Ire hat seine Schaumphase jetzt hinter sich und wird langsam klarer auf der Oberfläche … 6% Restzucker (Ziel sind 3%) heißen aber auch, sich zur Not irgendwelche Anreger einfallen lassen zu müssen, wenn die kleinen Kerlchen einschlafen. Naja, noch sind sie ja auf dem richtigen Pfad … wir werden daher heute einfach den Dingen ihren Lauf lassen (ob so viel Antiautorität wirklich gut tut?).
Der Ire hat seine Schaumphase jetzt hinter sich und wird langsam klarer auf der Oberfläche … 6% Restzucker (Ziel sind 3%) heißen aber auch, sich zur Not irgendwelche Anreger einfallen lassen zu müssen, wenn die kleinen Kerlchen einschlafen. Naja, noch sind sie ja auf dem richtigen Pfad … wir werden daher heute einfach den Dingen ihren Lauf lassen (ob so viel Antiautorität wirklich gut tut?).
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