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Donnerstag, 18. September 2014
Heute für die Steuer
hasebier, 20:56h
Wir haben gelesen, dass Blogs auch „offiziell“ gelesen und interpretiert werden können … „offiziell“ klingt und „riecht“ auch etwas förmlich … bei uns ist es aber wahrscheinlich einfach nur dadurch bedingt, dass selbst ein kleiner Hobbybrauer eine (immerhin) fünf-stellige Zollnummer benötigt. Wer jetzt denkt, wir lassen unser Bier in China brauen, dann hierher holen und daher diese Nummer benötigen … falsch gedacht. Schon der erste Liter eigenen Biers ist in unserer ordnungs-, papier-, anmelde-, behörden-, auflage-, vorschriften- (ich könnte den ganzen blog damit füllen) -liebenden Heimat (bier-)steuerpflichtig. Und dafür ist der Zoll zuständig.
Immerhin gab es doch etwas Mitleid mit uns Selbstversorgern, was dazu führte, dass immerhin 200l pro Jahr von dieser Steuer verschont bleiben. Aber auch nur, wenn die Vorsilbe „Selbst-“ auch eingehalten wird. Selbst ein "Selbst", was nur anderen (fremden Dritten) bei der Herstellung gezeigt wird ist kein "Selbst" mehr ... eben ein sehr schnell "selbstloses" Deutschland ...
An dieser Stelle einen Gruß, falls ein „Offizieller“ sich dafür interessiert, wieviel wir pro Jahr brauen … wir peilen die 199,9 Liter-Marke an und werden versuchen, diesen Plan nicht „überzuerfüllen“ (dieses Wort wird als „falsch geschrieben“ markiert … scheint so, dass heute keiner mehr einen Plan übererfüllt).
Sollten wir doch übererfüllen … es gibbet ja das Formular 2075 (kein Scherz), was wir natürlich ordnungsgemäß ausfüllen und abgeben um dann mit dem ermäßigten Steuersatz für Hobbybrauer dafür belohnt zu werden.
In diesem Sinne …
Immerhin gab es doch etwas Mitleid mit uns Selbstversorgern, was dazu führte, dass immerhin 200l pro Jahr von dieser Steuer verschont bleiben. Aber auch nur, wenn die Vorsilbe „Selbst-“ auch eingehalten wird. Selbst ein "Selbst", was nur anderen (fremden Dritten) bei der Herstellung gezeigt wird ist kein "Selbst" mehr ... eben ein sehr schnell "selbstloses" Deutschland ...
An dieser Stelle einen Gruß, falls ein „Offizieller“ sich dafür interessiert, wieviel wir pro Jahr brauen … wir peilen die 199,9 Liter-Marke an und werden versuchen, diesen Plan nicht „überzuerfüllen“ (dieses Wort wird als „falsch geschrieben“ markiert … scheint so, dass heute keiner mehr einen Plan übererfüllt).
Sollten wir doch übererfüllen … es gibbet ja das Formular 2075 (kein Scherz), was wir natürlich ordnungsgemäß ausfüllen und abgeben um dann mit dem ermäßigten Steuersatz für Hobbybrauer dafür belohnt zu werden.
In diesem Sinne …
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Mittwoch, 17. September 2014
Pausenblog … Blogpause … IPA
hasebier, 20:30h
Nach einer (abwesenheitsbedingten) Pause ist es doch nett zu sehen, dass immerhin fast keiner den blog liest ;-) … An der Stelle möchten wir uns aber bei den paar Besuchern der letzte Tage TOTAL bedanken – immerhin haben er/sie aus dem "keiner" das „k“ weggekickt.
In Sachen Bier brauen wir munter vor uns hin, die blonde Mexikanerin wurde am Sonntag abgefüllt und nun schauen wir, was ein „IPA“ so macht. „IPA“ soll ja total „hipp“ sein und heißt mit vollem Namen „India Pale Ale“.
Wiki meint an dieser Stelle: „Dieses Bier wurde im 19. Jahrhundert in England und Schottland für die indischen Kronkolonien gebraut, dort war es unter den Kolonialtruppen sehr beliebt. Da es die lange Seefahrt überstehen musste, wurden an die Haltbarkeit besonders hohe Ansprüche gestellt. Der hohe Alkohol- und Hopfengehalt waren nötig, um die Umrundung von Afrika überstehen zu können. Den Suez-Kanal gab es zu damaliger Zeit nicht, so dass normales Bier auf den Segelschiffen mangels Kühlräumen verdorben wäre.“
Hmmm … nun umrunden wir hier ja nicht das Kap der guten Hoffnung (trotz unserer Hoffnung auf ein gutes Bier) und den Suezkanal gibbet auch schon … mal sehen, wie sich der Kollege so verhält, wenn er nicht schaukelt und keine Salzluft hat. Im Zweifel werden wir ein paar Shanties auflegen und die Flaschen daneben stellen – wird bestimmt auch gehen.
In diesem Sinne …
In Sachen Bier brauen wir munter vor uns hin, die blonde Mexikanerin wurde am Sonntag abgefüllt und nun schauen wir, was ein „IPA“ so macht. „IPA“ soll ja total „hipp“ sein und heißt mit vollem Namen „India Pale Ale“.
Wiki meint an dieser Stelle: „Dieses Bier wurde im 19. Jahrhundert in England und Schottland für die indischen Kronkolonien gebraut, dort war es unter den Kolonialtruppen sehr beliebt. Da es die lange Seefahrt überstehen musste, wurden an die Haltbarkeit besonders hohe Ansprüche gestellt. Der hohe Alkohol- und Hopfengehalt waren nötig, um die Umrundung von Afrika überstehen zu können. Den Suez-Kanal gab es zu damaliger Zeit nicht, so dass normales Bier auf den Segelschiffen mangels Kühlräumen verdorben wäre.“
Hmmm … nun umrunden wir hier ja nicht das Kap der guten Hoffnung (trotz unserer Hoffnung auf ein gutes Bier) und den Suezkanal gibbet auch schon … mal sehen, wie sich der Kollege so verhält, wenn er nicht schaukelt und keine Salzluft hat. Im Zweifel werden wir ein paar Shanties auflegen und die Flaschen daneben stellen – wird bestimmt auch gehen.
In diesem Sinne …
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Mittwoch, 10. September 2014
Hobbybrauer?!
hasebier, 20:55h
Spannend ist im Übrigen auch zu erleben, wie andere Leute reagieren, denen wir von unserem Hobby “ Bier brauen“ erzählen. In 99% der Fälle kommt als erstes die Rückfrage: „Wie jetzt? Echtes trinkbares Bier?“ Wenn dies dann bestätigt wird (allerdings mit dem Hinweis darauf, dass wir in Sachen „Trinkbarkeit“ doch noch etwas zurückhaltender sind mit unserer Euphorie) ist meist erst einmal Ruhe. Keine Ahnung warum. Vielleicht ja die Scheu weiter zu fragen … vielleicht ja aber auch der Zweifel daran, dass unsere Projekte wirklich gelingen … vielleicht ja auch Unglaube oder einfach nur Desinteresse an einem Bier.
In aktuellen Zeiten des Öko-Vegetarier-Bio-Mager-Fettarm-Wahns hat es das „gute alte Bier“ mit seinem, inzwischen ca. 500 Jahre alten Reinheitsgebot (und damit vorgegebenen Inhalten) etwas schwerer. Auch wenn wir Hobbybrauer uns nicht daran halten müssen, so haben wir doch nicht den Ehrgeiz ein „Mager“-Bier brauen zu wollen. Es gibt auch schon genügend „Bio-Biere“ auf dem Markt … ist für uns auch nicht unbedingt die Erfüllung (so ist das eben mit der subjektiven Objektivität).
Immerhin wächst so langsam unsere Webseite, wenn zwar noch nicht mit Ergebnissen, so doch mit Erfahrungen, manchmal verstärkt durch Bilder. Schön zu sehen, dass die Seite immer mal wieder gerne besucht wird (unser alter Ego hat uns einen counter einbauen lassen). In diesem Sinne …
In aktuellen Zeiten des Öko-Vegetarier-Bio-Mager-Fettarm-Wahns hat es das „gute alte Bier“ mit seinem, inzwischen ca. 500 Jahre alten Reinheitsgebot (und damit vorgegebenen Inhalten) etwas schwerer. Auch wenn wir Hobbybrauer uns nicht daran halten müssen, so haben wir doch nicht den Ehrgeiz ein „Mager“-Bier brauen zu wollen. Es gibt auch schon genügend „Bio-Biere“ auf dem Markt … ist für uns auch nicht unbedingt die Erfüllung (so ist das eben mit der subjektiven Objektivität).
Immerhin wächst so langsam unsere Webseite, wenn zwar noch nicht mit Ergebnissen, so doch mit Erfahrungen, manchmal verstärkt durch Bilder. Schön zu sehen, dass die Seite immer mal wieder gerne besucht wird (unser alter Ego hat uns einen counter einbauen lassen). In diesem Sinne …
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